Des einen Freud….

 … des anderen Leid. Genau so ist das mit dem Schnee, der sich jetzt mehr oder weniger flächendeckend eingefunden hat. Für die Autofahrer nicht das reinste Vergnügen. Erst recht dann, wenn man frühmorgens schon unterwegs sein muss. Leider sind die Straßen da nicht immer schon geräumt. Da bleibt einem nur, das eigene Fahrverhalten der Witterung und den Straßenverhältnissen anzupassen.

Zeitgleich zu dem Schnee kommt aber auch noch etwas anderes. Etwas auf das wir alle lieber verzichten würden. Meist fängt es mit Kribbeln in der Nase an, dann kommen Nießattacken. Und dann läuft sie, die Nase. Im Hals spüren wir ein Kratzen, und ganz schnell ist daraus eine Halsentzündung und ein Husten entstanden. Man kann sich nur bedingt dagegen wehren. Gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft sind zwar gute Voraussetzungen, aber so richtig immun ist eigentlich niemand.
Der Möglichkeiten eine solche Erkältung einigermaßen gut zu überstehen gibt es viele. Der Arzt wird in einigen Fällen Antibiotika verschreiben. Das hat in der Regel den Vorteil, dass man sich relativ schnell wieder beschwerdefrei fühlt und seinem gewohnten Tätigkeit wieder nachgehen kann. Anderseits sind Antibiotika eine Belastung für den gesamten Organismus.

Die Alternative dazu sind Heilkräuter

IMG_20140128_143531

Sehr bekannt ist zum Beispiel Thymian. Oftmals findet er als Gewürz Verwendung in der Küche, aber auch gegen Erkältungsbeschwerden leistet er gute Dienste. Er wirkt schleimlösend und hustenstillend. Als ebenso wirksam kann Spitzwegerich zu den Hustenmitteln gezählt werden. Seine Wirkung besteht in der Linderung der Hustenreize und das im Spitzwegerich enthaltenen Aucubin kann sogar Erreger abtöten. Ein weitere Zutat für einen guten Hustentee ist der Salbei, der mit seiner entzündungshemmenden und desinfizierenden Wirkung zur Genesung beitragen kann. Um dem ganzen etwas Wohlgeschmack zu verleihen dürfen ein paar Blätter Pfefferminze nicht fehlen, genauso wie ein wenig Eukalyptus in Form von ganz wenigen Tropfen eines Heilöls. Der Eukalyptus trägt auch durch seine ätherischen Öle dazu bei, dass die Atmung durch die Nase erleichtert wird und wir wieder besser durchatmen können. Ein paar Teelöffel Honig runden den vielleicht gewöhnungsbedürftigen Geschmack der Heilkräutermischung ab.

Die Zubereitung ist denkbar einfach

Man nehme von den Heilkräutern je einen Esslöffel voll in eine Kanne, übergieße das Ganze mit knapp einem Liter kochendem Wasser und lasse es mindestens 10 Minuten ziehen. Danach abseihen und etwas abkühlen lassen und in kleinen Schlucken trinken. In einer Thermoskanne aufbewahrt steht er so den ganzen Tag zur Verfügung.
Und noch etwas, es steht nichts dagegen, den Tee gleichzeitig mit anderen Medikamenten die zur Verbesserung der Beschwerden beitragen zu verwenden.
Übrigens, so sagt der Volksmund, eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und geht 3 Tage, ob nun mit Antibiotika oder Tee – zusätzliche Bettruhe ist optimal.
Bildquelle © M.H.

Tagged: , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*