Ernährung im Alter

Im Laufe des Alters sind immer mehr Veränderungen zu verzeichnen, die sich nicht nur am Organismus selbst zeigen sondern auch bei den Lebensgewohnheiten. So spielt auch die Ernährung im Alter eine zunehmende Rolle.

Welche Veränderungen können sich beim Organismus zeigen?

Ursprünglich weist der Körper einen Wassergehalt von mehr als 70 Prozent aus, welcher sich im Laufe des Alters aber auf 45 bis 50 Prozent reduziert. Das ist mitunter auch ein Grund, weswegen es im zunehmenden Alter so wichtig ist, das ausreichend getrunken wird. Zudem steigt der Fettanteil im Körper, da die Muskelmasse immer mehr abnimmt. Das ist der Grund weswegen der Organismus im Alter mit weniger Kalorien auskommt.

Wie gelingt eine gute Ernährung im Alter?

2013-10-16 13.25.28Vor allem Brot, Getreide und Obst sollten eine Großteil der Ernährung im Alter ausmachen. Da diese Nahrungsmittel einen hohe Dichte an Nährstoffen aufweisen, sollten sie immer die Basis der Ernährung im Alter bilden. Im Alter sollte aber auf gewisse Nahrungsmittel geachtet werden, die einen hohen Anteil an Kalorien aufweisen. Verzichtet werden sollte vor allem auf Nahrungsmittel, die nicht nur viele Kalorien haben sondern zudem auch wenig Nährstoffe. So sollten Nahrungsmittel wie Süßigkeiten, Wurst und Käse nur mit Bedacht auf den Speiseplan gestellt werden. Dies soll aber auf keinen Fall heißen, dass der Speiseplan im Alter nur von Verboten geprägt ist, sondern es sollte einfach darauf geachtet werden, was zu sich genommen wird. Natürlich spricht nichts gegen Süßigkeiten, Wurst und Käse, hier sollte aber immer auf die Menge geachtet werden.
Um den Speiseplan richtig zu gestalten, können sogenannte Ernährungspyramiden eine große Hilfe darstellen. Mit den unterschiedlichen Größen werden mit Hilfe der Ernährungspyramide angezeigt, welche Bedeutung die Nahrungsmittel im Alter haben und in welchem Verhältnis diese zugeführt werden sollten.
Ausreichend Trinken – das ist bei der Ernährung im Alter ebenfalls ein wichtiger Aspekt, da der Wassergehalt des Körpers im Laufe der Jahre immer mehr abnimmt. Da auch das Durstempfinden im Alter immer mehr nachlässt, sollte auch dann Flüssigkeit eingenommen werden, wenn gar nicht das Bedürfnis danach besteht. Zu wenig Wasser kann vor allem im Alter zu Problemen führen. Neben Verstopfung und Durchblutungsstörungen kann es auch zu Kollapsneigungen und Störungen des Mineralstoffhaushaltes kommen. Damit der Körper immer ausreichend Wasser zugeführt bekommt, sollten mindestens 2,5 Liter pro Tag getrunken werden.

Die richtige Ernährung alleine macht es aber noch nicht aus, denn nur in Verbindung mit Sport und körperlicher Bewegung kann der Körper über viele Jahre hinweg gesund und jung gehalten werden.

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