Man spricht nicht gerne übers Sterben….

Und doch ist ein Thema das uns alle angeht. Leider ist es immer der Verlust eines geliebten Menschen, der uns dazu zwingt, auch einmal über das Sterben nachzudenken. Dazu gehört auch, sich schon sehr frühzeitig, also auch schon in jungen Jahren Gedanken darüber zu machen, wie man sich einen würdevollen Tod und die Beerdigung vorstellt. Einiges kann schon zu Lebzeiten geregelt werden, anderes bleibt den Angehörigen überlassen.

Für die Angehörigen bleibt noch einiges zu tun

Beauftragt man nicht ein Beerdigungsinstitut, was erhebliche Kosten verursacht, muss man den Tod des Angehörigen selbst bei den unterschiedlichsten Behörden melden. Dazu zählen unter anderem vielleicht noch ein Arbeitgeber oder die Rentenkasse, Krankenkasse und Versicherungen. Genaue Auskünfte erteilen in der Regel die zuständigen Behörden bei Stadt und Gemeinde.
Mit einer Zeitungsanzeige teilt man auch anderen Menschen den Verlust des lieben Verstorbenen mit. Früher benötigte man dazu viel Zeit um bei einem meist ortsansässigen Zeitungsverlag eine passende Anzeige aufzugeben. Das hat sich wesentlich vereinfacht, heute können Traueranzeigen auch online inseriert werden. So verweist zum Beispiel der Südkurier in diesem Zusammenhang auf seine Rubrik Traueranzeigen, die eine Vielfalt an Auswahl für die Anzeigengestaltung bietet. So können aber auch Traueranzeigen gelesen wie auch gesucht werden, wenn keine Tageszeitung zur Verfügung steht.

Was kann man im Zusammenhang mit dem Sterben schon im voraus regeln?

Niemand weiß wann die irdische Zeit für ihn abgelaufen ist. Es ist darum umso schwieriger schon zu Lebzeiten eine gewisse Vorsorge zu treffen. In einer Patientenverfügung kann zum Beispiel geregelt werden, wie man sich seine letzten Tage vorstellt, ob an Maschinen, die im Prinzip das Leben verlängern könnten, oder ob man wünscht einfach in Ruhe und Würde einschlafen zu dürfen. Ein Testament regelt für die Hinterbliebenen wie ein Erbe oder Vermögen aufgeteilt werden soll. Auch die Bestattung als solches kann geplant werden. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, schon zu Lebzeiten eine geeignete Grabstätte auszusuchen. Üblicher Friedhof oder Friedwald, Urnengrab oder Seebestattung.
Auch die voraussichtlichen Kosten können vorab schon errechnet werden. Es gibt Pietätsinstitute, die ermöglichen aufgrund einer Versicherung ähnlichen Vertrages sogar Ratenzahlung. Das ist sehr sinnvoll, denn eine Beerdigung, je nach Wunsch kann mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Für die Hinterbliebenen ist dies mitunter eine große finanzielle Belastung. Es also einfacher, schon relativ frühzeitig vorzusorgen, um diese Last für den oder die Angehörigen zu mindern, oder im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen. Informationen sind dazu in der Regel bei den Bestattungsinstituten erhältlich.

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