Damenunterwäsche: Mehr als gutes Aussehen

Ein besonderes Augenmerk legen die Frauen in jeder Altersklasse auf die Auswahl der richtigen Stücke in der Abteilung für Damenunterwäsche. Und aus sehr gutem Grund. Schließlich muss die Unterwäsche für Damen vielen Ansprüchen gerecht werden: Sie soll gut aussehen, bequem sitzen und einen hohen Tragekomfort gewährleisten. Einen BH beispielsweise sollte Frau in jedem Fall vorher anprobieren. Der Grund: Er hat eine wichtige Funktion als Stütze für die Brust. Deshalb muss er möglichst passgenau sitzen, darf nicht zu groß und erst recht nicht zu klein sein.

Woraus wird Damenunterwäsche hergestellt?

Seniorin mit roten BoxhandschuhenWeil die Unterwäsche für Damen unter der Kleidung direkt auf der Haut liegt, wird sie aus hautfreundlichem und bequemem Material hergestellt. Bei Stoffen aus natürlichem Material sind Baumwolle und Seide die Favoriten. Darüber hinaus werden für die Herstellung der Damenunterwäsche auch synthetische Produkte wie Nylon, Polyester, Polyamid oder Microfaser verwendet. Letzteres ist vor allem bei sportlich ambitionierten Damen gefragt, die auf der Suche nach funktionaler Damenunterwäsche sind.

Woher kommt Damenunterwäsche?

Die Unterwäsche für Damen ist übrigens jünger als man meinen möchte. Denn obwohl schon die alten Römerinnen Kleidungsstücke trugen, die an moderne Bikinis erinnern, ob diese unter der Oberbekleidung getragen wurden, ist jedoch nicht bekannt. Erst in der frühen Neuzeit begannen Männer und Frauen, Unterwäsche zu tragen. Dabei handelte es sich um Unterhemden.

Bis ins 18. Jahrhundert hinein waren Unterhosen völlig unbekannt. Die Unterwäsche für Damen bestand lediglich aus einem Unterrock. Männer schufen sich dadurch eine Art Unterhose, indem sie die Hemden einfach zwischen die Beine schoben. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts verbreiteten sich Unterhosen für Damen und Herren. Die Unterhosen für Damen wiesen damals aber eine Besonderheit auf: Sie waren am Schritt offen.

Die Damenunterwäsche wie man sie heute kennt, setzte sich erst ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts allmählich durch und wurde teilweise – etwa das T-Shirt – sogar zur trendigen Oberbekleidung.

Dass die beliebteste Farbe für Damenunterwäsche bis heute weiß ist, hat übrigens ebenfalls historische Gründe. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde sie aus weißem Leinen gefertigt. Weil das Bleichen des Stoffes sehr aufwendig war, galt die Leinenunterwäsche damals als Statussymbol.

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