Schwer im Kommen: das E-Bike

In den vergangenen Jahren war das E-Bike vor allem bei Senioren beliebt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ein Elektromotor unterstützt den Radfahrer, sodass dieser bei längeren Strecken oder Steigungen sehr viel weniger Kraft aufwenden muss. Doch mittlerweile ist das E-Bike auch bei Pendlern und alltäglichen Fahrten immer beliebter. Schließlich bieten die Hersteller inzwischen eine riesige Bandbreite an E-Bikes an, vom Rad mit einer Ladefläche, auf der die Einkäufe für die ganze Familie untergebracht werden können, bis zum platzsparenden Rad, das teilbar ist.

Die Geschichte des E-Bike

Auch wenn das E-Bike erst in den vergangenen Jahren die Straßen und Radwege in Europa erobert hat, reicht seine Geschichte sehr viel weiter zurück. Denn erste Versuche, einen Elektromotor ans Fahrrad zu bringen, gab es bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Als direkte Vorläufer des modernen E-Bikes gelten das Trouvé Tricycle und das Electric Tricycle. Der endgültige Durchbruch scheiterte jedoch damals daran, dass es noch keine ausgereiften Akkus für einen sinnvollen Einsatz gab. Mittlerweile gilt das E-Bike als erfolgreichstes Elektrofahrzeug überhaupt. Einen wahren Boom erlebte das E-Bike bereits in China. Etwa 120 Millionen Menschen fahren dort bereits mit dem E-Bike, alljährlich werden 20 Millionen Exemplare verkauft.

Das sind die Unterschiede

E-Bikes werden in Deutschland unter anderem nach Antriebsleistung und Art der Motorisierung unterschieden. Allerdings gibt es noch keine einheitlichen Begriffe. Grundsätzlich gibt es E-Bikes mit limitierter oder unlimitierter Tretunterstützung, sowie Räder, die einen unabhängigen Zusatzantrieb oder gar keinen Tretantrieb besitzen. Nach der deutschen Straßenverkehrsordnung werden nur E-Bikes mit einer Tretunterstützung oder einer Anfahrhilfe als Fahrer definiert. Ein E-Bike mit leistungsstärkerem Elektromotor fällt unter die Versicherungspflicht. In diesem Fall braucht der Fahrer einen Mofaführerschein, muss allerdings keinen Helm tragen. E-Bikes, die einen unabhängigen Antrieb besitzen, mit dem sie eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Stundenkilometern erreichen, gelten als Kleinkrafträder.

Bildquelle: © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Steffen Dormin 20. März 2013 at 13:28 Reply

    Also meine Großeltern schwärmen in einer Tour von ihren E-Bikes. Sie wohnen auf dem Dorf und der nächste Supermarkt ist zwei Kilometer entfernt. Nicht nur Ihnen wird das Leben mit den E-Bikes leichter gemacht, sondern auch meiner Frau und mir. Den in den letzten Jahren mussten immer wir mit meinen Eltern ihre Einkäufe erledigen. Nicht das es mir viel ausgemacht hat, aber meine Eltern sind froh nicht mehr auf uns angewiesen zu sein, da sie leider auch nicht über ein eigenes Auto verfügen. Die E-Bikes sind klasse.

    Beste Grüße,
    Steffen Dormin

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