Senioren: Den Alltag trotz Sehschwäche erfolgreich machen

Mit dem Alter lässt auch die Sehleistung der Augen nach. Grund hierfür ist unter anderem die Elastizität des Auges, die nach und nach nachlässt. Aber auch Erkrankungen wie der graue oder der grüne Star, das Ablösen der Netzhaut oder Diabetes können zu einer Verschlechterung führen. Nicht jeder Senior ist davon gleichermaßen betroffen. Während der Eine im Alter mit einer reinen Lesebrille auskommt, die lediglich die Alterssichtigkeit korrigieren muss, sind andere Senioren viel intensiver davon betroffen und haben mitunter große Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden. Denn wer nicht richtig sieht, wird unsicher und macht sich abhängig von anderen Menschen.

Brillengläser für jede Fehlsichtigkeit

In der Optik ist man inzwischen so weit fortgeschritten, dass man nahezu jede Fehlsichtigkeit auf die eine oder andere Art und Weise korrigieren oder zumindest abmildern kann. Meist arbeitet man mit den geeigneten Brillengläsern, die speziell auf die Bedürfnisse und Fehlsichtigkeit des Senioren hergestellt und angepasst werden. Heutzutage gibt es Glashersteller, die jedes Brillenglas einzeln entwickeln und somit in der Lage sind, ein perfektes auf die Fehlsichtigkeit ausgerichtetes Brillenglas zu fertigen. Zwar ist diese Sonderanfertigung etwas langwieriger und nicht in zwei oder drei Stunden erledigt. Doch wenn man als Resultat wieder besser sehen und somit auch wieder den Alltag ohne große Einschränkungen meistern kann, dann hat sich die etwas längere Fertigungszeit durchaus gelohnt. Um diese sehr speziellen und individuellen Brillengläser nutzen zu können, sollte man sich einen Augenoptiker des Vertrauens suchen und ihm die Problematik schildern. Er wird dann alle Parameter festlegen und die entsprechenden Aufträge schreiben.

Doch neben der Brille kann man auch mit anderen Hilfsmitteln starke Fehlsichtigkeit korrigieren. So sind Kontaktlinsen nicht nur für junge Menschen, sondern auch für Senioren geeignet. Und mit speziellen Lesegeräten, Lupen oder Lesesteinen kann man auch beim Lesen wieder ein wenig Normalität erreichen.

Ein regelmäßiger Sehtest ist Pflicht

Die Veränderung der Sehleistung geschieht meist schleichend und wird daher nicht immer sofort bemerkt. Darum ist es unerlässlich, dass in regelmäßigen Abständen ein Sehtest durchgeführt wird. Damit man nicht jedes Mal einen Termin beim Augenarzt vereinbaren muss, reicht im ersten Schritt auch ein Besuch des Augenoptikers. Dieser kann mit einem Computersehtest grob ermitteln, ob es zu einer merklichen Veränderung gekommen ist. Sollte dies so sein, so wird er die weiteren Schritte in die Wege leiten oder die betroffene Person zum Augenarzt überweisen.

Der Alltag muss nicht verschwommen sein

Eine Fehlsichtigkeit ist kein Grund, um im Seniorenalter nicht mehr am Alltag teil zu nehmen. Mit der richtigen Brille oder anderen Korrekturmöglichkeiten lässt sich die Sehleistung verbessern und ein sicheres und angenehmes Gefühl stellt sich ein.

Bildquelle: © marika  / pixelio.de

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