Joggen für Herzpatienten – Kreislauf und Herz richtig stärken

Der Kreislauf und das Herz sind die wichtigsten Funktionen / Organe die für unser Wohlbefinden sorgen. Ist das Herz krank, müssen wir uns umstellen und auf eine gesunde Ernährung achten, aber auch auf unsere Fitness. Joggen mit der richtigen Sportbekleidung wäre eine Sportart, die das Herz stärkt. Gutscheine können unter fashiongutscheine.com gefunden werden. Joggen sorgt nicht nur für Ausdauer, sondern auch für eine gute Kondition und Atmung. Daneben werden Herz und Kreislauf trainiert und verhindert so Herzkrankheiten oder eine Verschlimmerung einer bestehenden Herz-Kreislaufkrankheit. Ganz egal zu welcher Jahreszeit, Bewegung lohnt sich.

Wie stark darf sich ein herzkranker Mensch im Sport belasten?

Herzpatienten sollten auf Sportarten wie Krafttraining, Squash, Tauchen, Leistungs- und Wettkampfsport, Schießen und Fechten unbedingt verzichtet werden. Bei einer körperlichen Belastung steigt der Blutdruck und muss wiederum von Herz und Kreislauf reguliert werden. Um die tatsächliche Überforderung des Herzens zu erkennen, hilft der Arzt. Am besten macht man Ausdauersport unter ärztlicher Aufsicht oder mit einer kompetenten Aufsichtsperson.

Wer viel läuft, verhindert Bluthochdruck und einen zu hohem Cholesterinspiegel. Die positive Wirkung auf das Herz und den Kreislauf ist enorm – eine gesunde Kettenreaktion im Körper wird beim Laufen freigesetzt. Durch das Laufen wird mehr Blut gepumpt und das spornt das Herz effektiv zu einer besseren Leistung an. Dadurch verringert sich das LDL- Cholesterin und das Risiko zur Arteriosklerose und eine Verschlechterung für den Herzpatienten wird verhindert. Die Durchblutung wird verbessert und verleiht so elastischere Blutgefäße.

Worauf muss ein Herzpatient achten?

Ein Herzkranker sollte langsam an die Sache gehen. Es gilt eine ordentliche Dehnung, um Muskeln und Stränge beweglich zu machen und dadurch spätere Verletzungen vermeiden zu können. Außerdem sollte bei bestehenden Herzerkrankungen gewährleistet werden, dass durch zu schnelles Einsteigen keine Überlastung des Herzens entstehen kann. Zwei bis drei Mal in der Woche eine halbe Stunde Joggen reichen zu Anfang aus. So wird schrittweise die Muskulatur vorbereitet. Keine Höchstleistung – langsam einsteigen und langsam erhöhen – verhindert eine Überlastung. Es sollte unbedingt auf das richtige Schuhwerk geachtet werden. Wege die nicht gepflastert sind, sind Gelenk schonend, etwa wie ein Waldboden und eine Rasenfläche. Im Wald zu Joggen und Waldluft zu atmen, sind ein positiver Beigeschmack.

Bildquelle: © Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com  / pixelio.de

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Kommentare: 2

  1. Joachim Rösner 17. November 2012 at 16:30 Reply

    Hallo liebe Leser,

    zu diesem Thema ein paar Ratschläge von einem ehemaligen Couchpotato.

    Zunächst einmal gibt es ja jede Menge Tips und Informationen zum Thema Joggen und Walken. Meistens fängt man erst gar nicht damit an, weil man den Eindruck gewinnt zuerst einmal 1000€ für Ausrüstung und sonstiges hinlegen zu müssen.

    Das wichtigste von all dem ist jedoch ein gutes Schuhwerk und das sollte man sich beim ersten mal wirklich in einem Fachgeschäft zulegen.`

    Alleine etwas zu machen, was man noch nie getan hat fällt immer schwer. Aber in fast jeder Gemeinde oder Stadt gibt es Lauftreffs oder Angebote der örtlichen Sportvereine. Man muss hier auch oftmals kein Mitglied sein und Beiträge entrichten.
    Zumindest die Anfängerkurse sind in der Regel kostenfrei.

    Nordigwalking und walking Kurse werden, sofern der Trainer zugelassen ist meist von der Krankenkasse gezahlt. Wo in Eurer Nähe die passenden Angebote sind erfahrt Ihr bei den Sport- und Skiklubs oder mal googeln.

    Um Euch auch als Anfänger nicht zu überlasten (was häufig dazu führt dass man dann die Lust ganz verliert) solltet Ihr Euch eine Herzfrequenzuhr zulegen. Diese gibt es schon zu sehr günstigen preisen überall im Handel.
    Damit Ihr wisst wie hoch Eure Herzfrequenz sein soll, macht einen Termin bei Eurem Arzt und lasst ein Belastungs-EKG machen.

    Für alle die jetzt auch ohne Verein und ärztliche Untersuchung trotzdem loslegen wollen ein kleiner Einstiegsplan.

    Trainiert am Anfang 3 mal in der Woche. Zum Start sollten 30 Minuten genügen.
    Geht langsam los und steigert Euer Gehtempo alle 10 Sekunden bis ihr vom Gehen ins Laufen übergeht. Dieses Tempo haltet Ihr dann ca 30 Sekunden und werdet dann wieder langsamer bis Ihr geht. Diesen Intervall macht die gesamte halbe Stunde.

    Ab dem 2ten Training geht 2 Minuten, dann geht für 1 Minute zum laufen über, danach 2 Minuten Gehen usw.

    Nach einigen Trainingstagen reduziert die Gehzeit und erhöht die Laufzeit ( je 1,5 Minuten gehen, dann Joggen) Nach ca 3 Wochen solltet ihr die 30 Minuten durchgehend joggen können.

    Danach erhöht einfach nach lust und können die Anzahl der Minuten die Ihr laufen möchtet.

    Unter SWR3.de könnt Ihr übrigens ein Trainingsprogramm finden welches das Motto „von Null auf 42“ trägt. Hier haben ein SWR3 Repaorter und einige Durchschnittsbürger wie Du und Ich innerhalb eines Jahres den Aufstieg vom Nullsportler zum Marathonläufer geschafft.

    Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spass und vor allem Erfolg und Durchhaltevermögen.

    Vielleicht „läuft“ man sich ja mal über den Weg.

    Euer Joachim

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