Gesundheitsrisiko im Darm

Krankheitserreger greifen den Körper meist genau an den Stellen an, die ohnehin schon geschwächt sind. Verstärkt betroffen sind beispielsweise Menschen, die unter Divertikeln im Darm leiden. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen, die vor allem im Dickdarm auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Divertikeln zu leiden. Treten diese gehäuft auf, kann es zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Verstopfung, Durchfall und Bauchschmerzen gelten als typische Symptome. Menschen, deren Verdauungstrakt ohnehin schon geschwächt ist, leiden natürlich auch verstärkt unter der Magen-Darm-Grippe, die vor allem für Kleinkinder und Senioren gefährlich werden kann, weil sie schlicht und ergreifend zu wenig trinken. Tipps, wie sie dieser Krankheit begegnen können gibt es in diesem Artikel.
Es kann aber auch eine Magen-Darm-Grippe sein

Eine Virusinfektion ist meist die Ursache für eine Magen-Darm-Grippe. Die Erreger greifen die empfindlichen Magenschleimhäute an, sodass die Nahrung nicht mehr verdaut werden kann. Dadurch wird von der unverdauten Nahrung Wasser gebunden, der Stuhlgang wird dünnflüssig. Aber auch Bakterien können für eine Magendarmgrippe verantwortlich sein.

Die Symptome

Vor allem, wenn die Magen-Darm-Grippe durch einen Infekt ausgelöst wurde, wandert der Erreger meist von oben nach unten durch den menschlichen Körper. Die Erkrankung beginnt also in den meisten Fällen mit Appetitlosigkeit oder Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Der Durchfall kommt dann meist erst ein paar Tage später dazu.

Das sollten die Patienten machen

Viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, ist zunächst einmal das wichtigste. Wenn die Magendarmgrippe einen heftigen Verlauf hat, sollte auf jeden Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden. Meist reichen jedoch die alten Hausmittel wie Cola, Schwarztee, geriebener Apfel, Salzstangen oder Haferschleimsuppe aus, um die Magendarmgrippe in den Griff zu bekommen. Nach Möglichkeit sollten die Betroffenen zu Hause bleiben, um die Gefahr einer Ansteckung zu begrenzen. Vor allem für Menschen, die mit Nahrungsmitteln oder in der Pflege arbeiten, gilt diese Empfehlung. Eine Magendarmgrippe, die von Bakterien verursacht wurde, geht meistens auf eine Lebensmittelvergiftung, etwa durch Salmonellen, zurück.

Wichtig: Die Hygiene

Meist wird eine Magen-Darm-Grippe durch die sogenannte Schmierinfektion übertragen. Die Hygiene spielt deshalb eine wichtige Rolle, um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. Auch bei schweren Erkrankungen muss sich die Schulmedizin in der Regel damit begnügen, die Symptome statt der Ursache zu bekämpfen. Zu den klassischen Maßnahmen gehören Kohletabletten, Elektrolyt-Lösungen, in schweren Fällen auch Infusionen, und sofern die Erkrankung auf Bakterien zurückgeht, auch Antibiotika. Diese Lösungen und Infusionen haben zum Hintergrund, dass dem Körper die Flüssigkeit, aber auch die wichtigen Salze, die durch den Durchfall und das Erbrechen verursacht werden, ersetzt werden. Um die angegriffene Magen-und Darmschleimhaut zu schonen, sollten die Patienten auf leichte Kost umsteigen und erst langsam wieder zu den normalen Ernährungsgewohnheiten zurückkehren.

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