Volkskrankheit Bluthochdruck

In dem großen Altersbereich von 18 bis 80 Jahren leidet in Deutschland fast jeder zweite Erwachsene unter Bluthochdruck. Die Krankheit wird allerdings meist erst sehr spät erkannt, denn sie verursacht über eine lange Zeit keinerlei Beschwerden. Sie zählt zu den primären Erkrankungen, ist also nicht zwangsläufig die Folge einer anderen Erkrankung. Das gibt es zwar auch, aber dies trifft  nur in etwa fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen zu. Zu den Symptomen die bei Bluthochdruck auftreten können zählen unter anderem Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schlafstörungen und Nervosität. Prinzipiell ist es wichtig mit geeigneten Medikamenten so zum Beispiel mit Lisinopril gegen Bluthochdruck den erhöhten Druck wieder auf normale Werte einzustellen.

Bei der Messung unterscheiden wir zwei Werte

Bei den Werten die beim Messen erreicht werden unterscheiden wir zwischen dem systolischen und dem diastolischen Wert. Als systolischen Wert bezeichnet man den Druck der in den Arterien entsteht, wenn sich das Herz anspannt und das Blut in die Arterien pumpt. Dieser Wert sollte bei 120 liegen. Danach entspannt sich das Herz und Blut fließt zum Herz, und man spricht bei dem nun entstehenden Druck von dem diastolischen Wert, der im Regelfall bei 80 liegen sollte. Gemessen wird dies mit einem eigens dafür entwickelten Gerät des italienischen Arztes Scipione Riva Rocci. Und genau deshalb entstand für den Blutdruckwert im Allgemeinen auch die Bezeichnung RR.

Von einer Hypertonie, wie der Bluthochdruck auch genannt wird, spricht man dann, wenn der Wert der bei mehrmaligen Messungen immer über 140/90 mmHg  liegt. Ab diesem Wert ist eine Behandlung erforderlich. Gerade Senioren mit Bluthochdruck sollten sich deshalb regelmäßig den Blutdruck messen, es sind dafür im Fachhandel schon gute und relativ günstige Geräte zu erhalten.

Die Ernährung sollte umgestellt werden

Ein an Bluthochdruck Erkrankter kann aber auch selbst zur Verbesserung der Werte beitragen. In erster Linie zählen dazu die Ernährungsgewohnheiten zu überdenken, und im Bedarfsfall auch zu ändern. Regelmäßige Bewegung sowie die Vermeidung von Stress, ein sehr maßvoller Gebrauch von Alkohol und der Verzicht auf Zigaretten tragen ebenfalls zu einer Senkung der Werte bei. Für junge Menschen ebenso wie für Senioren mit Bluthochdruck ist es außerdem wichtig ihr Körpergewicht unter Kontrolle zu halten. Bei Übergewicht bedarf es eventuell auch der Aufsicht eines Arztes um eine dauerhafte Umstellung der Ernährung zu Gewichtsreduktion  umzusetzen. Natürlich kann auch trotz gesunder Lebensweise eine medikamentöse Behandlung mit Lisinopril gegen Bluthochdruck notwendig werden. Aber das kann im Einzelfall ausschließlich von dem behandelnden Arzt entschieden werden. Denn allein er setzt letztlich auch die Dosierung für eine erfolgversprechende Therapie an.

Bildquelle: © Rainer Sturm  / pixelio.de

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