Für die bessere medizinische Versorgung

Vor allem in vielen ländlichen Regionen ist es selbst in Deutschland um die Infrastruktur nicht zum Besten bestellt. Sehr zum Leidwesen der Senioren, die so lange es geht, in den eigenen vier Wänden leben wollen, aber auf Grund körperlicher Gebrechen oft in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt wird. Für sie kann schon der Gang zum Arzt oder einer Apotheke, wo sie benötigten Medikamente besorgen können, zu einer Odyssee werden. Denn auch immer mehr Mediziner und Apotheker machen einen Bogen um strukturschwächere Gebiete, weil sie hier niedrigere Einkommen befürchten als in Ballungszentren.

Doch der Gesetzgeber hat vor knapp zehn Jahren reagiert und erleichtert damit Senioren, die für ein paar Päckchen Medizin nicht den ganzen Tag unterwegs sein wollen oder können, das Leben gewaltig. Seit dem 1. Januar 2004 erlaubt es das Apothekengesetz nämlich, dass Arzneimittel auch verschickt werden können. Online-Apotheken wie www.juvalis.de können seitdem ihre Kunden in ganz Deutschland bequem über das Internet versorgen.

Bestellung und Versand sind ganz einfach: Der Kunde braucht sich nur auf der Homepage der Apotheke die gewünschten Medikamente aussuchen, die Bestellung abschicken und bekommt seine Bestellung auf dem schnellsten Weg per Post zugeschickt. Wer rezeptpflichtige Arzneimittel benötigt, muss das Rezept seines Hausarztes einschicken, bevor die Bestellung von der Online-Apotheke abgeschickt wird. Die Kunden brauchen übrigens keine Angst zu haben, möglichen Betrügern aufzusitzen, wenn sie ihre Medikamente im Netz bestellen. Ein Blick ins Impressum reicht aus, um sich zu vergewissern, ob auch wirklich alles mit rechen Dingen zugeht. Denn der Betrieb einer Online-Apotheke ist an strenge Auflagen geknüpft. Eine Versand-Apotheke darf nur von Apothekern betrieben werden, die auch eine reguläre Niederlassung haben. Neben der Anschrift des Hauses muss im Impressum unter anderem auch der Name des Apothekers genannt sein. Ebenso die Behörde, die dem Apotheker bei Bedarf auf die Finger schaut.

Geschätzt wird dieser Service vor allem von Senioren. Denn der Berufstätige erledigt die Besorgungen in der Apotheke meist nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder im Rahmen seiner wöchentlichen Einkäufe im nächsten Einkaufszentrum. Vor allem Senioren, die in kleinen Dörfern leben, haben diese Möglichkeiten nicht, sondern sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und sitzen selbst für kleine Besorgungen oft stundenlang auf Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen. Es braucht also nicht weiter zu verwundern, dass der Marktanteil der Online-Apotheken langsam aber sicher wächst. Bei rezeptfreien Medikamenten konnten die Netz-Apotheken ihren Marktanteil von 2007 auf 2008 beispielsweise von vier auf fünf Prozent steigern. Senioren, die selbst nicht fit im Netz sind, haben auch weniger Scheu, Nachbarn oder Freunde um die paar Klicks zu bitten. Das ist schließlich sehr viel schneller erledigt, als die Fahrt in die nächste Stadt.

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