Die Rentenbeiträge sinken ab 2013

Nun ist es beschlossene Sache und zum 1. Januar 2013 werden die Rentenbeiträge sinken. Insgesamt 0,6 Prozent, also von 19,6 Prozent voraussichtlich auf 19 Prozent. Doch so sicher ist es ja nun doch nicht, denn die genauen Zahlen sollen erst im November, nach weiteren Berechnungen, in den Gesetzentwurf eingefügt werden.

Selbstverständlich wird im Bundesrat eine Menge Widerstand erwartet und zwar nicht nur von der SPD, auch von den Grünen und sogar von den CDU-geführten Ländern. Denn durch die Beitragssenkung werden Unternehmen wie auch natürlich Arbeitnehmer, laut Arbeisministerin Ursula von der Leyen, pro Jahr um etwa 5,4 Milliarden Euro entlastet. Das wäre ein Schnitt von etwa 7 Euro/Monat. Doch durch die aktuell angespannte Lage sind viele mit dieser Entlastung nicht einverstanden.

Auch wenn die Rentenkassen gut gefüllt sind, ist es doch zu überlegen, ob man das Geld nicht aufspart für die nächste Generation. Denn der Babyboom ist längst Vergangenheit und die Menschen werden immer älter. Rücklagen wären daher sinnvoller und durch eine kleine Gesetzesänderung könnten diese Rücklagen sogar höher sein, wie jetzt möglich. Neben der Opposition übten auch Gewerkschaften und Sozialverbände an dieser Beitragssenkung heftige Kritik. So werde die Altersarmut geschürt und Annette Kramme, SPD-Sozialpolitikerin ging noch weiter und sprach von einem Wahlkampfgeschenk.

Allerdings und da muss ich meine Meinung einfach sagen, sehe ich für viele schwarz. Denn die Rücklagen werden definitiv nicht reichen und die Menschen, die noch 20 Jahre Arbeit vor sich haben, werden wohl mit einer Einheitsrente abgespeist, von der keiner leben geschweige denn sterben kann.

 

 

 

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