Senioren haben das Surfen für sich entdeckt

Der Internetanschluss in vielen Senioreneinrichtungen ermöglicht den Senioren ein freieres Leben. Das webbasierte Subversion Hosting schafft genügen Kapazitäten für eine leistungsstarke Internet-Server-Umgebung.

Noch vor einiger Zeit waren das Zeitunglesen und Kreuzworträtzel lösen eines der beliebtesten Beschäftigungen für ältere Menschen. Diese Zeiten sind vorbei denn Oma und Opa sind im Web!
Aktives Gestalten des Lebens nach eigenen Vorstellungen steht im Vordergrund. Dazu gehört selbstverständlich auch das Online-Surfen. Durch die neu entdeckte „Mobilität“ im Netz bekommt der Lebensabend fast den Status des „Wiedererwachens“. Alte Interessen können neu belebt und in den passenden Foren ausgetauscht werden. Clubs und auch echte Treffen in Vereinen sind so wieder wesentlich interessanter. Neuer Gesprächsstoff bietet sich ebenso im Chatroom. Ganz gleich, ob es sich um den Hobby-Bereich oder um benötigte Informationen zu alltäglichen Themen handelt, das Internet ist eine Quelle der Kommunikation und des Wissens.

Wissen: Weiter leben lassen

Die geistige Fitness kann durch spezielle Übungen sicherlich erhalten werden, aber es macht weitaus mehr Spaß, aktiv neues Wissen zu erwerben, altes Wissen zu pflegen und an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben. Viele ältere Menschen verfügen selbst über einen Fundus an Erfahrung. Alte handwerkliche Techniken dürfen nicht verloren gehen. Hier kann You Tube als „die Video-Enzyklopädie“ der Neuzeit helfen, das Wissen und die Technik des Weitergebens von handwerklichen Tipps & Tricks zu übernehmen. So ist es Menschen weltweit möglich, sich mit Handarbeitstechniken aus anderen Kulturbereichen zu beschäftigen. Zuschauen, wie die Grönländer kochen? Kein Problem! Das Internet bietet Wissen, Spaß und Werterhalt. Viele Menschen haben in ihren Berufsjahren einiges bewegt und erheblich dazu beigetragen die Welt ein wenig zu verändern. Wer wissenschaftlich gearbeitet hat, kann es meist im Alter auch nicht lassen und ist oft schon Hobby-Autor bei Wikipedia. Um sich noch besser und persönlicher zu vernetzen, bietet Facebook einen idealen Ort im Netz, alte Kontakte wieder neu zu knüpfen.

Bildung: Senioren „surfen“ zur Uni

Eine sinnvolle Tätigkeit im Alter ist eine gute Motivation für Neues. Wer in jungen Jahren gerne studiert hätte, kann sich jetzt online bei vielen Fernuniversitäten und Instituten zu speziellen Gasthörerkursen einloggen. Das Surfen im Web – statt Kaffeekränzen, ist eines der spannenden Alternativen zur üblichen Beschäftigungstherapie in den Senioreneinrichtungen. Internetneulinge genießen die Workshops, die in vielen Senioren-Einrichtungen und Volkshochschulen angeboten werden und man zeigt sich gegenseitig, was alles möglich ist. Das schafft neue Kontakte durch das gemeinschaftliche Treffen im Internet-Café des Senioren-Zentrums oder im Computertreff vor Ort in der Seniorenwohnlage. Hier können Tipps & Tricks ausgetauscht werden. In der Computerwerkstatt wird gebastelt und geschraubt.

Liebe: Alter schützt vor dem Verlieben nicht

Und das ist auch gut so, denn Chatten liegt hoch im Kurs. Nette, sympathische Menschen kennenlernen und sich vielleicht auch etwas besser kennenlernen, ist über das Internet eine tolle Sache. So können sich die Menschen erst einmal austauschen und über ihre Interessen plaudern. Entdeckt man, nach einer Weile das Bedürfnis den Anderen einmal persönlich kennenzulernen, kann man sich auch im richtigen Leben treffen. Dann ergeben sich noch einmal spannende Momente des persönlichen Kennenlernens und vielleicht auch traute Zweisamkeit.

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