Denn sie wissen nicht was sie noch tun (sollen)

Um endlich eine Lösung bei den Renten zu finden, erblühen immer wieder die seltsamsten Gedanken,bei den Verantwortlichen in der Politik. Jetzt ist eine >> Kombirente<< im Gespräch. Wäre ja im Prinzip nicht schlecht, aber die Idee mit der Rente ab 67 kreist noch immer in den Köpfen der Verantwortlichen. Und eigentlich wäre das alles so einfach.

Es mag ArbeitnehmerInnen geben, die in ihrem Beruf durchaus länger arbeiten möchten. In der Vielzahl der Berufe, die mit körperlicher und oder mit enormer psychischer Belastung verbunden sind, ist das für viele nicht möglich. Die sollten bitteschön nach einem langen Erwerbsleben auch früher in Rente gehen können – und zwar ohne Abschläge. Leider sieht das Gesetzt diese Regelung nicht vor.

Die Alternative ist lächerlich

Als Alternative zu den oftmals gering ausfallenden Frührenten, darf jetzt dazu verdient werden. Und nicht nur wie bisher 400 Euro, nein gleich so viel, dass die Summe dem letzten Bruttoverdienst gleich kommt. Wer kann das erarbeiten? Ja warum ist der Betroffene denn zum Frührentner geworden?

Eine weitere Möglichkeit die zu einer Aufbesserung der Altersrente führen sollte, wäre, wenn aus dem Nebenverdienst auch Beiträge zu der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt würden. Aber es kann damit nicht erreicht werden, dass unterm Strich so viel herauskommt, dass es einen Ausgleich zu den Abschlägen gäbe, die bei einem früheren Renteneintrittsalter fällig werden.

Ohne Abschläge mit 67 in Rente gehen, aber dafür dann auch länger zu arbeiten, vielleicht mit weniger Stunden. Das ist ebenfalls eine angedachte Alternative. Im Januar 2013 soll das Gesetz zur Kombirente voraussichtlich  in Kraft treten, ob es sich für den Einzelnen lohnt, muss exakt geprüft werden.

Bildquelle: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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