Für einen guten Zweck

Petra Bork  / pixelio.deSchon lange haben sie das Laufen zu ihren Lieblingsbeschäftigung erklärt, und so haben sie sich auch kennengelernt. Jetzt verbindet die beiden Rentner, einer von ihnen ist aus Nordrhein-Westfalen, der andere aus dem Spessart, etwas ganz besonderes. Sie haben sich vorgenommen entlang der deutschen Grenze die Bundesrepublik zu umrunden. Aber nicht nur, weil sie gerne Laufen, sondern auch um für einen guten Zweck Spendengelder zu sammeln. Angefangen haben sie ihren Lauf am 4. April in Hennef. Mittlerweile sind sie in Bad Muskau angekommen. Hinter ihnen liegen etwa 2.240 km.

Ganz gleich, wo sie bislang durchkamen, der Empfang war immer sehr freundlich und von viel Begeisterung auch seitens der Bevölkerung geprägt. In manchen Gemeinden und Städten wurden sie sogar ein Stück des Weges von den Bürgermeistern begleitet. Und überall berichten sie von dem Zweck ihrer Laufreise. Im Prinzip sind sie in dreifacher Hinsicht unterwegs. Sie sammeln Spendengelder für den Kinderschutzbund in Hennef, für zwei Kinder mit Down Syndrom, die eine Therapie mit Delfinen bekommen sollen, und für Kinder die an Fanconi-Anämie leiden. Fast 1.900 Euro haben sie auf ihren Weg schon einsammeln können, und eigentlich sind sie erst etwa die Hälfte der Strecke gelaufen.

Stets gut behütet

Begleitet werden die beiden Rentner von ihren Frauen, die sehr sorgsam darauf achten, dass die beiden sich nicht überanstrengen und dass ausreichend Pausen eingelegt werden. Eigentlich ist es bis jetzt gut gelaufen, außer in Garmisch-Patenkirchen. Da sorgten sich die beiden Damen um ihre Männer, weil die kurzfristig vermisst waren. Die beiden Läufer hatten in dem 180 cm hohen Schnee die Orientierung verloren. Das Navi war behilflich, dass sie wieder auf die richtige Wegstrecke zurückfanden.

Bis zum 17. Juni wollen sie wieder zurück in Hennef sein, dann sind sie auf ihrer Deutschlandtour der besonderen Art etwa 4.500 km gelaufen

Bildquelle: © Petra Bork  / pixelio.de.

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