Die Zwei Möglichkeiten des Älterwerdens

Es ist erschreckend festzustellen, dass trotz langer Jahre Arbeit die Rentenansprüche zum Teil so gering sind. Es reicht oft nicht einmal um den normalen Lebensunterhalt zu bestreiten. In Sachsen zum Beispiel ist die Zahl der Beschäftigten die in einem Minijob mit geringfügiger Entlohnung arbeiten um etwa  30 Prozent angestiegen. Und das in einem Zeitraum von nur 8 Jahren, (2003-2011).

Besonders betroffen sind die Rentner, die 65 Jahre und älter sind. Die Zwickauer Bundestagsabgeordnete meinte dazu, dass dies eigentlich ein Skandal sei und sollte nicht toleriert werden. Denn es kann einfach nicht sein, dass immer mehr Menschen nach einem langen Erwerbsleben nur Ansprüche auf eine Rente im niedrigsten Bereich haben. In vielen Fällen erreicht es nur Sozialhilfeniveau.

Hier ist dringend eine Änderung erforderlich. Damit überhaupt ausreichend Beiträge zur Rentenkasse geleistet würden, müsse es zum Beispiel einen gesetzlichen Mindestlohn geben. Der Geltungsbereich muss aber in allen Berufen flächendeckend Gültigkeit haben.

Oder so: Das wäre wünschenswert

Er lebt nicht in einem Seniorenheim oder einer Wohnung. Er, das ist der Japaner Masafumi Nagasaki, hat sich als Altersruhesitz eine tropische Insel ausgesucht. Hier genießt der 76-jährige sein Rentnerleben. Seit nunmehr zwanzig Jahren lebt  er auf allein auf der Insel, und er hat für sich beschlossen, das dies hier auch der geeignete Platz ist für ihn sei. Hier wolle er nicht nur leben, hier möchte er auch einmal sterben.

Aber das ist noch  nicht alles. Herr Nagasagi  trägt nur ein Tuch auf dem Kopf, um einen Schutz vor der Sonne zu haben, ansonsten ist er nackt. Noch bis vor wenigen Jahren zog er sich Kleider an, wenn ein Schiff an der Insel vorbei fuhr, aber auch das hat er mittlerweile aufgegeben.

Sein kleines Reich hat einen Durchmesser von 1000 Metern, es ist näher an Taiwan, denn an Tokio. Und ab und zu verirren sich ein paar Fischer auf die Insel. Er selbst besitz auch ein kleines Boot, damit fährt er einmal im Monat zu einer Siedlung in der Nähe. Hier versorgt er sich mit Trinkwasser und anderen Lebensmitteln. Wasser für die Körperpflege sammelt er als Regenwasser.

Übrigens, bevor sich Herr Nagasaki für das Leben auf der kleinen Insel entschloss, hat er als Fotograf  in der Unterhaltungsbranche gearbeitet. Das ist lange her, und er vermisst das hektische Leben auch nicht

Bildquelle: ©Franz Haindl@pixelio.de

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