Was mit dieser Form der Betreuung erreicht werden kann

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Betreutes Wohnen eröffnet gerade älteren Menschen die Möglichkeit, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Im Prinzip sind diese Menschen selbständig. Alters- oder auch krankheitsbedingt können sie aber nicht mehr alle täglichen Verrichtungen ausführen. Sei es nun, dass sie Hilfe beim Ankleiden oder bei der Strukturierung des Tages benötigen. Die großen Hilfsorganisationen wie DRK oder Malteser Hilfsorden haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Hilfe zu übernehmen. Die Kosten dafür trägt in der Regel die Pflegekasse. Genauso wie die Kosten, die eventuell bei dem Bedarf einer häuslichen Krankenpflege entstehen. Auf diese Weise kann der Betroffene noch eine ganze Zeit in seinem eigenen Umfeld bleiben.

Die Kosten im Vergleich zu einem Altenheim

Wenn man einmal davon ausgeht, dass die Kosten für ein Wohnen im Altenheim durchschnittlich mit monatlich etwa 2500 Euro angesetzt werden können, ist der Kostenfaktor den Betreutes Wohnen ausmacht verschwindend gering. Auch die Kosten des Pflegedienstes, der im Üblichen die häusliche Krankenpflege leistet, sind in diesem Vergleich genauso gering. Je nach Zeit und Aufwand kommt man bei den Kosten für Betreutes Wohnen und häusliche Krankenpflege auf etwa 500 bis 1000 Euro. Der große Vorteil aber, die persönliche Eigenständigkeit des alten Menschen zu fördern und auch zu erhalten solange es geht, ist in jedem Fall das erklärte Ziel dieser Maßnahmen. Und wird auch erreicht. Das beweisen Befragungen bei Betroffenen, die ganz glücklich und zufrieden sind, in ihrer eigenen Wohnung bleiben zu können. Oftmals ist auch das Eintreffen der Helfer eine Abwechslung im Alltag, besonders dann, wenn es keine Angehörigen mehr gibt.

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