Sterbehilfe – die ewige Diskussion

Wenn das Leben zur Qual wird, man eigentlich alles beenden will und nicht darf. Ist das eigentlich der Sinn des Lebens? Wenn man sozusagen an das Leben gefesselt ist und nicht in Frieden gehen darf. Warum darf man sein Leben nicht in Würde beenden. Die Medizin ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie einen leblosen Körper, weiterhin leben lässt, ob es Sinn macht oder nicht. Die wenigsten älteren oder schwer kranken Menschen können auf eine schnelle Erlösung hoffen, denn das Leben wird nicht aufgegeben, man muss sich sozusagen in den Tod kämpfen. Die meisten sind an die Betten gefesselt und werden mit Medikamenten und Maschinen gewissermaßen am erlösendem Sterben gehindert. Für Ärzte und Pflegepersonal ist das oberste Gebot, alles Menschenmögliche zu tun, um den Menschen so lange wie nur irgendwie möglich am Leben zu halten. Doch die Frage ist, will das auch der Totkranke, der sich eigentlich nichts sehnlicher als den Tod wünscht?

Warum kann man denn diesen Menschen ihren Wunsch nach dem Tod mit humaner Sterbehilfe erfüllen. Doch das Problem ist, viele sehen Sterbehilfe eher als Mord, anstatt als Erlösung und würdigen Abgang an. Doch mittlerweile denken die Verantwortlichen um. Und wollen den natürlichen Tod zulassen, was nichts anderes bedeutet, dass keine lebenserhaltenden Maßnahmen aufgenommen werden. Mann lässt den sterbenden auf natürliche Art und Weise aus dem Leben scheiden. Voraussetzung ist aber, dass es sich wirklich um Sterbende handelt. Also wenn keine Aussicht auf Heilung besteht. Der Patient sollte diese Bedingungen in einer erstellten Patientenverfügung verfassen. Es muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass keine Lebenserhaltende Maßnahmen veranlasst werden. Aktive Sterbehilfe ist aber in Deutschland grundsätzlich strengstens verboten, gemeint ist das Töten auf Verlangen. Trotz allem dürfen Ärzte aber Schmerzmittel verabreichen, denn Sterbende sollen in ihren letzten Stunden nicht unnötig leiden. Sie sollen in aller Ruhe und stressfrei ihren allerletzten Weg antreten können.

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