Inkontinenz – noch immer ein Tabuthema

Bei einer Inkontinenz kann es sich entweder um Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz handeln. Doch für viele ist das da nach wie vor ein Tabuthema. Doch wer schweigt und nichts dagegen unternimmt, wird bald in einen Kreislauf kommen, aus dem er nicht wieder herauskommt. Denn das Problem kann letztendlich dazu führen, dass man sich gar nicht mehr aus dem Haus traut. Denn der Stuhl- oder Harndrang kann nicht mehr kontrolliert werden. Und darunter kann die Lebensqualität beachtlich leiden. Der Betroffene seilt sich komplett, von Freunden und Bekannten ab. Denn das Problem könnte immer, überall und zu jeder Zeit auftreten und kann somit zu peinlichen Situationen führen. Dieses Problem der Inkontinenz haben aber nicht nur Senioren. Vor allem nach einer Schwangerschaft, kann eine Harninkontinenz auch junge Frauen treffen, wenn sie nichts für den Beckenboden tun.

Zu peinlichen Situationen bei einer Inkontinenz muss es aber nicht kommen, wenn man sich seinem Arzt anvertraut. Es gibt viele Mittel, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Was letztendlich auch bedeutet, wieder an Lebensqualität zu gewinnen, denn die sozialen Kontakte können weiterhin gepflegt werden.

Wer an Inkontinenz leidet, hat entweder eine Blasen- oder Darmschwäche. Bei der Blasenschwäche handelt es sich um die sogenannte Harninkontinenz. Hier ist die Folge, dass bei Anstrengungen der Harn nicht mehr gehalten werden kann. Die Ursache liegt an der Beckenbodenmuskulatur, diese ist zu schwach und die Schließfunktion arbeitet nicht mehr korrekt. Harninkontinenz trifft in erster Linie Frauen. Man hat ständig einen Harndrang und muss zur Toilette, doch der Weg bis dahin wird leider nur noch selten geschafft. Das noch größere Tabuthema ist die Stuhlinkontinenz. Hier arbeiten die Nerven und Muskeln rund um den Enddarm nicht mehr ordnungsgemäß. Der Stuhl geht unkontrolliert ab. Was zu ungewollten peinlichen Situationen führen kann.

Regelmäßiges Beckenbodentraining kann das Problem der Inkontinenz lindern. Durch das regelmäßige Training werden die Muskeln gestärkt und funktionsfähig gemacht. Die Erfolge mit Beckenbodentraining sind vielversprechend und erfolgreich. Wer sich seinem Arzt anvertraut, der bekommt die bestmöglichste Therapie. Auch eine medikamentöse Therapie kann den gewünschten Erfolg, bei einer Inkontinenz, bringen. Erst wenn diese Maßnahmen keine Besserung bringen, sollte man einen chirurgischen Eingriff in Erwägung ziehen.

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