Probleme mit den Venen

Eine chronische Venenschwäche wird sehr oft unterschätzt und deshalb sollten Sie entgegensteuern!

Müde und schwere Beine, geschwollene Knöchel und schmerzende Unterschenkel können Anzeichen einer chronischen Venenschwäche sein und Sie sollten diese Beschwerden ernst nehmen. Nur mit einer frühzeitigen Behandlung lassen sich Schmerzen, Entzündungen und Krampfadern oder gar Geschwüre vorbeugen, auch das Thromboserisiko lässt sich senken.

Noch sind nicht alle Ursachen für Venenleiden vollständig geklärt. Es steht jedoch fest, dass langes Sitzen, langes Stehen, zu wenig Bewegung  sowie Übergewicht dafür mitverantwortlich sind. Dadurch, dass wir uns zu wenig bewegen, aktivieren wir unsere Muskelpumpe in den Beinen nicht ausreichend, diese unterstützt die Venenklappen bei ihrer Arbeit, das Blut gegen die Schwerkraft im Körper nach oben zum Herzen zu pumpen.

Es kann aber auch Vererbung eine Rolle spielen, sowie das Alter und eine ungünstige Ernährung. Schwangere sollten ebenfalls darauf achten und müssen nicht zwangsläufig mit geschwollenen Füssen durch die Gegend laufen. Gegen Venenbeschwerden lässt sich eine ganze Menge tun, nämlich viel bewegen! Man muss da nicht gleich zum Ausdauersportler werden. Im Alltag können wir einmal mehr das Auto stehen lassen und ein Stück zusätzlich zu Fuß gehen, oder wir fahren mal wieder Fahrrad, lassen den Lift stehen und steigen Treppen. Ein regelmäßiger Spaziergang tut dem ganzen Körper und dem Geist gut und wir beugen Übergewicht vor oder bauen es ab, denn es ist ebenfalls nicht zuträglich.

Sollten Sie Probleme mit Ihren Venen bemerken, befragen Sie bitte Ihren Hausarzt. Es gibt auch pflanzliche Präparate aus der Rosskastanie, die die Spannung der Venenwände positiv beeinflussen und somit den Blutfluss erleichtern.

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