Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen

Im Mai haben wir den Beitrag „Vorsorgeuntersuchung beim Urologen“ veröffentlicht und nun, im Juni möchten wir die „Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen“ zum Thema machen. Viele Frauen sind der Meinung, ab einem gewissen Alter – meistens nach den Wechseljahren – müssen sie nicht mehr zum Gynäkologen/in gehen. Doch Gesundheitsvorsorge hört nicht in einem bestimmten Alter einfach auf. Gerade in diesem Lebensabschnitt wird der Körper altersbedingt anfälliger für Erkrankungen oder Beschwerden. Die Veränderung im Hormonhaushalt kann zu Beschwerden im Intimbereich führen, der allgemeine Hautzustand verändert sich, die Haare können lichter werden oder brüchig. Auch Schlafprobleme können darauf zurückgeführt werden. Dies sind Befindlichkeitsstörungen, die im Allgemeinen ohne großen Aufwand behoben werden können. Etwas mehr fällt Knochenschwund  (Osteoporose) ins Gewicht. Eine Veränderung der Knochensubstanz kann größere Probleme nach sich ziehen und bedarf einer genauen Kontrolle und Behandlung  durch den Arzt. Vorbeugend kann hier eine Behandlung mit speziellen Medikamenten helfen.

Am wichtigsten ist jedoch die Vorsorgeuntersuchung der Brust, der Gebärmutter, der Blase und des Darmes. Es werden Abstriche aus dem Gebärmutterhals und dem Muttermund genommen, eine Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen durchgeführt und ab dem 45. Lebensjahr erfolgt  die Vorsorgeuntersuchung des Enddarms. Die absinkenden Hormone können einen Einfluß auf die Funktion von Blase und Darm nehmen, aber auch andere Ursachen beeinträchtigen besonders die Funktion der Blase, bekannt als „Blasenschwäche“ z.B. durch eine Überreaktion der Nerven im Blasenbereich. Auch hier sind die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig und wirksam. Sicher kostet es manche Frau gerade in unserer Altersklasse etwas Überwindung, den Gynäkologen/gin aufzusuchen, aber seine Gesundheit zu erhalten oder Erkrankungen vorzubeugen ist wichtig, denn:

Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit!

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