Vereinsamung im Alter

Das ist ein Problem, dass leider immer häufiger auftritt. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlicher Art. Es kann daran liegen, dass plötzlich der Lebenspartner verstirbt und die überlebende Person keinen Lebensmut mehr hat, oder man ist bedingt durch Krankheit einfach nicht mehr mobil genug. Frauen sind laut Statistiken, häufiger betroffen. Viele finden in dieser schwere Zeit oft Hilfe bei Freunden, Bekannten oder im Familienkreis. Der Hauptgrund der Vereinsamung ist und bleibt aber der Tod des Partners. Plötzlich ist niemand mehr da, der einen braucht. Die Bezugsperson fehlt. Leider werden viele mit dieser schrecklichen Situation nicht fertig und schon beginnt der Einstieg in die Vereinsamung. Oft gefolgt von Verbitterung und Depressionen. Diese Situation wird leider immer öfter in Großstädten vorkommen, wo jeder anonym vor sich herlebt. Die Psyche der betroffenen Person wird immer stärker belastet. Und genau diese Personen sind stark Suizid gefährdet. Für viel einsame Personen kommt oft zu der psychischen Erkrankung, die körperlichen Beeinträchtigungen, wie Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Ein Teufelskreis, aus dem die betroffene Person nicht mehr alleine herausfindet.

Was kann man gegen die Vereinsamung tun?

Jeder der sich in dieser Situation befindet, sollte auf dem schnellsten Weg versuchen, soziale Kontakte zu gleichaltrigen zu bekommen. Man sollte mit einem neuen Leben beginnen. Mann sollte sich gleichgesinnten anschließen, um gemeinsam etwas Unternehmen zu können. Jeder sollte sich etwas gönnen, dass ihm Freude bereitet. Ein Hobby kann dem Menschen ebenfalls über den Schmerz und der Einsamkeit hinweghelfen. Und des Weiteren bietet ein Hobby die Möglichkeit, sich gerade über das Hobby anderen anzuschließen. Wenn der Betroffene, den richtigen Weg in ein neues zufriedenes Leben findet, sollten die Angehörigen tätig werden, um zu versuchen, die Person in die richtige Richtung zu lenken. In jeder Stadt gibt es de Nachbarschaftshilfe. Die Mitarbeiter sind ehrenamtlich engagiert, um gerade ältere Menschen zu besuchen und zu unterhalten. Ist die Betroffenen Person noch fit und rüstig, warum sollte sie nicht als Leih-Oma oder Opa agieren. Viel junge Familien suchen genau nach solchen Personen, die ihre Kinder betreuen und etwas mit ihnen zusammen unternehmen. Es gibt Sportgruppen, Gesprächsgruppen für Senioren oder Angebote der Volkshochschule, die Kurse speziell für Senioren anbieten. Egal, für was man sich entscheidet, wichtig ist nur man darf nie die sozialen Kontakte verlieren, denn sonst schlägt man einen Weg ein, der mit der Vereinsamung endet. Und das hat sich niemand verdient.

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