Rheuma betrifft nicht nur Senioren

Was ist Rheuma?

Medizinisch heißt Rheuma, rheumatoide Arthritis. Viele von uns denken, dass Rheuma eine typische Alterserscheinung ist. Doch das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Denn Rheuma kann jede Altersgruppe treffen. Die typischen Rheuma Anzeichen sind, die stechenden Schmerzen, die durch Entzündungen der Gelenke verursacht wird. Der Schmerz tritt vor allem an Gelenken wie, Finger, Fuß, Knie, Rücken und der Schulter auf. Stellen sich erste Rheuma Symptome ein, sollte schnellstens ein Arzt konsultiert werden. Die ersten Anzeichen für Rheuma machen sich an den körperentfernten Gelenken wie Fuß und Finger bemerkbar. Die Schmerz verursachenden Entzündungen sollten so schnell wie möglich medikamentös behandelt werden. Findet diese Therapie nicht zeitnah statt, können die Entzündungen, die Gelenke dauerhaft schädigen und zerstören. Das Geheimnis der Ursache dieser Krankheit ist bis heute noch nicht gelüftet. Die Wissenschaft geht davon aus, dass zum einen genetische Ursachen, sowie auch Umwelteinflüsse die Erkrankung begünstigen. Insgesamt zählen über 400 verschiedene Erkrankungen zu den rheumatischen Erkrankungen.

Sind viele Menschen von der Krankheit betroffen?

Laut Statistik sind in Deutschland etwa 800.000 Personen an Rheuma erkrank. Die Erkrankung trifft alle Altersschichten. So kommt es auch durchaus zu Rheuma Symptome bei Kindern.

Was verursacht Rheuma?

Die Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Doch die Wissenschaft geht davon aus, dass genetische Ursachen vorliegen. Ist bereits jemand in der Familie an Rheuma erkrankt, besteht die erhöhte Gefahr, ebenfalls an Rheuma zu erkranken. Des Weiteren kommen Umwelteinflüsse infrage, wie Allergien oder Infektionen. Rheuma ist eine Autoimmunerkrankung. Der Verlauf ist zu Beginn der Erkrankung schleichend. Doch die Erkrankung ist ein Teufelskreis. Der Körper beginnt mit der Produktion von Antikörpern, gegen gesundes menschliches Gewebe. Und so nimmt dann die Erkrankung ihren Lauf. Rheuma verursacht in erster Linie starke Schmerzen. Vor allem betroffen sind Gelenke wie, Knie, Rücken, Schulter, Finger und Füße. Meistens treten die schmerzen schubweise auf. In der Medizin heißt der Begriff, Entzündungskrankheiten des Bewegungsapparats.

Welche Anzeichen für Rheuma und Rheuma Symptome gibt es?

Wenn sich die Erkrankung im Anfangsstadium befindet, kommt es eher zu undefinierbaren Symptomen. Man fühlt sich Müde und abgeschlagen, dazu kommt unerklärlicher Gewichtsverlust und evtl. Fieber. Im weiteren Verlauf kommt dann eine gewisse Morgensteifigkeit hinzu. Vor allem betroffen sind die Finger- und Fußgelenke. Es fällt selbst oft schwer, eine Kaffeetasse zu heben. Die Unbeweglichkeit am Morgen kann bis zu einer Stunde anhalten. Schon diese Symptome können die ersten Rheuma Anzeichen sein. Der weitere Verlauf wird bestimmt von roten, schmerzenden und geschwollenen Gelenken. Diese Schmerzen können an einem einzelnen Gelenk auftreten oder es sind mehrere davon befallen. Durch die Entzündungen werden die betroffenen Gelenke nach und nach zerstört und es entstehen chronische Schmerzen. Deshalb ist es besonders wichtig, rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen. Denn es gibt Medikamente, welche die Entzündungen eindämmen und die Zerstörung der Gelenke aufhalten. Rheuma Symptome bei Kindern gleichen denen von Erwachsenen. Alle Symptome zusammengefasst, sind folgende:

Unbeweglichkeit am Morgen
Gelenkentzündungen und schmerzen an den Gelenken.
Entzündungen an Fingern und Händen.
Schmerzende Gelenke an beiden Körperhälften und der gleichen Gelenke.
Es bilden sich klein Rheumaknötchen.

Können auch die Augen von Rheuma befallen werden?

Trockene Augen können ein Begleitsymptom bei Rheuma sein. Die Augen fühlen sich trocken an, es reibt und kratzt. Man meint oft, man hätte Sand in den Augen. Oft Tränen auch die Augen, obwohl sie trocken sind. Deshalb ist es auch besonders wichtig, auf diese Anzeichen der Augen zu achten.

Wie erkennt der Arzt eine rheumatische Erkrankung?

Der Arzt wird die betroffenen Gelenke Untersuchen und sie auf die Beweglichkeit kontrollieren. Genauso geben Röntgen- und Ultraschall Untersuchungen, Aufschluss auf das Stadium der Erkrankung. Des Weiteren wird der Arzt eine Blutuntersuchung veranlassen. Anhand der Entzündungswerte des Blutes lässt sich ebenfalls die Krankheit nachweisen. Wird aufgrund der Untersuchungen Rheuma diagnostiziert, wird der Arzt eine sofortige Therapie mit Tabletten einleiten.

Beeinflusst die Ernährung Rheuma?

Ob die Ernährung, Einfluss auf die Erkrankung hat, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Doch manche Rheumapatienten berichten, dass der Verlauf nicht ganz so schlimm ist, wenn auf die Ernährung geachtet wird. Empfehlenswert ist eine fleischarme Ernährung. Genauso sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und genügend Kalzium achten. Denn oft tritt auch mit Rheuma noch Osteoporose auf. Viel Rheumapatienten schwören auch auf regelmäßige Fastenkuren. Zusätzlich tut dem Patienten auch ausreichend Bewegung an der frischen Luft sehr gut.

Um mehr über die Behandlung von Rheuma, mit Akupunktur und Schüssler Salzen zu erfahren, besuchen Sie diese Seite, die sich ausführlich damit beschäftigt.

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Kommentare: 2

  1. Gelenkgesund 20. Juli 2011 at 08:10 Reply

    Nein, Rheuma betrifft weiß Gott nicht nur ältere Menschen. Ich bekam die chronische Polyarthritis in jungen Jahren und sie nahm zudem einen aggressiven Verlauf. Außer lebenslanger Medikation und ab und zu einem neuen künstlichen Gelenk machte mir mein Rheumatologe jedoch keine Hoffnungen. Nach ca. zwei Jahren Medikamenteneinnahme und spürbaren Nebenwirkungen setzte ich daher alle Medikamente ab und besann mich auf meine Selbstheilungskräfte. Gerade bei rheumatoider Arthritis, wenn der Körper sich angeblich selbst angreift, kann er sich auch selbst wieder heilen, d.h. man kann den Zerstörungsprozeß umkehren. Es gelang: seit über zehn Jahren bin ich wieder voll beweglich und schmerzfrei.

  2. […] Jedoch ist Rheuma auch im Kindesalter wesentlich verbreiteter als man allgemein annimmt. […]

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