Wie ist das mit einem Minijob als Rentner?? Hier erfahren Sie es!

Als Minijob zählt alles, was neben Rente oder Verdienst dazu verdient wird. Allerdings darf die Höhe nicht über 400 Euro liegen. Der Arbeitnehmer muss keine Sozialabgaben zahlen. Doch wie sieht es denn bei Minijobbern aus, die bereits Rente beziehen? Es ist völlig egal, ob man Altersrente, Witwenrente, oder eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhält. Dazu verdienen darf jeder. Es gibt aber einige Regeln zu beachten.

Bekommt man eine Rente, die aufgrund des Erreichens der Regelaltersgrenze erreicht wurde, darf der Rentenempfänger, beliebig viel dazuverdienen. Aber aufgepasst, das Einkommen muss versteuert werden. Bekommt man hingegen eine Rente bezahlt und man hat die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht, ist die 400 Euro Grenze unbedingt zu beachten. Ansonsten kann es passieren, dass die bisher bezahlte Vollrente, vom Versicherungsträger gekürzt wird. Allerdings darf man in zwei Monaten im Jahr mehr wie 400 Euro verdienen. Dann besteht eine Grenze von 800 Euro, die nicht überschritten werden darf. Das ist besonders wichtig, wenn z. B. Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld hat. Wird die Grenze regelmäßig überschritten, muss umgehend die Rentenversicherungsanstalt darüber informiert werden. Diese werden dann die Vollrente in eine Teilrente umwandeln. Der Nebenverdienst wird auf die Rente angerechnet. Was dann aber auch bedeutet, die Grenzen des dazuverdienten müssen nicht mehr eingehalten werden.

Bei Alters-Teilrenten gelten andere Hinzuverdienstgrenzen. Eine Teilrente kann sich in mehrere Grenzen splitten. So gibt es 2/3 Teilrente, hier kann der Nebenverdienst bei maximal 996,45 Euro liegen. Handelt es sich um eine 1/2 Teilrente, liegt die Verdienstgrenze bei 1.456,35 Euro. Hat man eine 1/3 Teilrente, so kann man bis zu 1.916,25 Euro monatlich hinzuverdienen. Auch hier gilt, dass die Grenzen zweimal im Jahr verdoppelt werden können.

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