Beim Schlaganfall ist sofortiges Handeln unerlässlich

Der Schlaganfall steht auf Platz drei, der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ein Schlaganfall kommt plötzlich, wie aus heiterem Himmel. Das Geschlecht spielt keine Rolle es trifft Mann und Frau. Es gibt verschiedenen Formen, es kommt darauf an ob die Ursache in den Arterien des Gehirns oder in den Venen liegt. Gibt es einen Verdacht, dass ein Schlaganfall vorliegen könnte, gibt es eindeutige Schlaganfall Symptome. Treffen diese zu, ist sofortiges Handeln notwendig. Denn nach einem Schlaganfall ist jede Minute wichtig, um Spätfolgen so gering wie möglich zu halten. Auch besonders wichtig ist es für Angehörige von Risikopatienten, dass sie wissen welche Schlaganfall Anzeichen auftreten können. Zu den Risikofaktoren zählt Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Arteriosklerose. Kommt es zu folgenden Symptomen, kann es sich um einen Schlaganfall handeln.

Halbseitigen Lähmungen, Arme und Beine erschlaffen oft hängt ein Mundwinkel unkoordiniert herunter.
Starke Kopfschmerzen.
Häufig treten Sprach- und Gefühlsstörungen auf.
Es kann zum Erbrechen kommen.
Gedächtnisverlust und Schwindel können auftreten.
Bei manchen schweren Fällen tritt unter Umständen eine Bewusstlosigkeit auf.
Oft wird auch ein Auge in Mitleidenschaft gezogen, es kommt zu Sehstörungen.
Der Patient schielt plötzlich, weil die Muskeln des Auges, nicht mehr richtig gesteuert werden können.

Bei Frauen und Männer sind die Schlaganfall Symptome oft verschieden. So treten die Schlaganfall Anzeichen sehr unterschiedlich auf. Bei der Frau kommt es eher zu Symptomen, die anfangs nicht unbedingt einem Schlaganfall zu zuordnen sind. Eine Frau hat Symptome wie, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Gliederschmerzen, Gesichtsschmerzen, Brustschmerzen, Schluckauf, Herzstolpern und Atemnot. Bei dem Mann hingegen treten eher die typischen Schlaganfall Symptome wie Lähmungen oder Gedächtnisverlust auf.

Gibt es verschiedene Arten von Schlaganfällen?

Der Schlaganfall wird durch zwei verschiedene Arten ausgelöst. Entweder durch das verschließen der Blutgefäße oder durch Blutgerinnsel. Diese verstopfen dann die Sauerstoffzufuhr und unterbinden die Blutversorgung. Die Hirnzellen werden nicht mehr ausreichend versorgt und sterben ab. Was dann anschließend zu den Ausfällen führt. Schlaganfall Patienten gehören normalerweise einer Risikogruppe an. Zu den Risikogruppen zählt Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, hoher Cholesterin, starker Alkoholkonsum, östrogenhaltige Medikamente wie die Antibabypille oder auch Migräne. Schlaganfälle können auch erblich bedingt auftreten. Bei Menschen ab dem 55.Lebensjahr verdoppelt sich das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Um die Risiken von Schlaganfällen zu reduzieren, sollte man auf eine gesunde Lebensweise achten. Dazu gehört genügend Bewegung an der frischen Luft. Des Weiteren ist darauf zu achten, die Risikofaktoren, soweit wie möglich zu begrenzen. Auch sollte man es nicht für möglich halten, dass eine Paradontitis das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Dies wurde in einer Studie festgestellt, die bei interadent nachgelsesen werden kann.

Die Folgen eines Schlaganfalls sind oft in den ersten Tagen und Wochen nicht abschätzbar. Oftmals bleiben irreparable Schädigungen zurück. War bei einem Schlaganfall die rechte Hirnhälfte betroffen, kann es zu dauerhaften Lähmungserscheinungen der linken Körperhälfte kommen und umgekehrt. Ist die linke Hirnhälfte betroffen, kommen oft Sprachstörungen hinzu, ebenso kann Lesen, schreiben und Rechnen schwerfallen. Ein Schlaganfall kann zu Inkontinenz führen. Der Patient bemerkt durch die Lähmung der entsprechenden Muskulatur nicht mehr rechtzeitig, wann er die Toilette aufsuchen muss. Mit motorischen Einschränkungen ist ebenfalls nach einem Schlaganfall zu rechnen. Diese können dauerhaft sein oder sich im Laufe der Zeit verbessern. Des Weiteren kann das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt sein. Oft kommen beim Betroffenen psychische Störungen hinzu, denn viele können die Folgen eines Schlaganfalls nicht verarbeiten. Er benötigt Hilfe und Unterstützung. Der Patient mus nach einem Schlaganfall, mit einem längeren Reha-Aufenthalt rechnen. Um sein Leben neu zu gestalten. Zur Therapie gehört auch, das Sprechen oder Laufen wieder neu zu erlernen.

Was muss man tun, wenn der Verdacht auf Schlaganfall besteht?

Sollte man den ernsthaften Verdacht haben, dass eine Person einen Schlaganfall erlitten hat, ist sofortiges Handeln notwendig. Zuallererst sollte man die Ruhe bewahren, um den Patienten nicht noch mehr zu beunruhigen. Dann sollte man folgendermaßen vorgehen:

Sofort den Rettungsdienst verständigen, mit genauen Angaben. Was ist passiert und wo.
Der Patient muss bis zu eintreffen des Notarztes, bequem liegen. Also enge Kleidung öffnen. Genauso sollte man für frische Luft sorgen.
Muss der Patient sich übergeben, ist er in die stabile Seitenlage zu legen.
Der Patient darf nicht einschlafen. Sprechen Sie mit ihm, halten Sie in wach.
Kontrollieren sie Puls und Herzschlag.
Wenn der Notarzt eingetroffen ist, sollte man ihm sagen können, wann die Symptome aufgetreten sind.
Wenn der Patient dauerhaft Medikamente einnehmen muss, ist es von Vorteil dem Notarzt diese zu zeigen.

Bei einem Schlaganfall, ist Sofortiges reagieren unbedingt notwendig. Je schneller Hilfe kommt, desto weniger besteht die Gefahr, dauerhafte Spätfolgen zu erleiden.

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Kommentare: 2

  1. Stephanie Hahn 30. Januar 2012 at 09:02 Reply

    Ich verstehe nicht, was Sie mir damit sagen möchten…bitte näher erklären 🙂

  2. Adalyn Lange 28. Oktober 2020 at 18:40 Reply

    Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, diesen Artikel zum Thema Schlaganfallvorsorge mit uns zu teilen. Ich denke, ich kann mit bestimmten Dingen einverstanden sein. Ich werde sie noch einmal überdenken.

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